Der Regenwurm
Man sieht es ihm wirklich nicht an, aber er bringt Sachen zustande, deren Ausmaße nicht zu seiner Größe passen.
- Der Regenwurm besteht aus mehreren Segmenten. In jedem seiner Segmente hat er acht Ankerborsten, die in praktischen Hauttaschen versteckt sind, solange er sie nicht braucht. Um sich fort zu bewegen, wirft er die Borstenpaare aus, verankert sich damit in der Erde und kann so die davor liegenden Segmente kräftig strecken und vorwärts drücken.
- Der Regenwurm lebt im Durchschnitt ca. 1,5 m unter der Erde, dazu dringt er mit seinem Kopf in Erdspalten ein, spannt die Muskeln an und drückt dann die Erde wie mit einem Keil auseinander.
- Der Regenwurm hat die Aufgabe den Erdboden aufzulockern und zu düngen. Wenn die Erde mal so hart ist, dass er nicht mehr durchkommt, dann spuckt er auf den Boden und wartet bis die Erde weich geworden ist, um sie dann aufzufressen. Sein Kot ist übrigens feinster Humusboden.
- Der Regenwurm kann sowohl sein Hinterteil als auch seinen Kopf nachbilden, wenn er ihm abgerissen wird.
- Er kann eine Austrocknung seines Körpers bis zu 70% seines Gewichtes ertragen, aber er kann auch 100 Tage unter Wasser überleben.
- In Australien werden seine Verwandten bis zu drei Metern lang, mit einem Durchmesser von 3 cm.
- Das erstaunlichste an dem Regenwurm ist jedoch, dass er in einem Hektar guten Bodens, in 24 Stunden, mehr als zwei Zentner Humus erzeugen kann, das sind pro Jahr gute 40 Tonnen.
- Und in einem Zeitraum von 300 bis 400 Jahren ist die gesamte Erdmasse bis zu einer Tiefe von 40 Zentimetern, durch den Darm von Regenwürmern gewandert.
"Und Gott machte die Tiere des Feldes, ein jedes nach seiner Art, und das Vieh nach seiner Art und alles Gewürm des Erdbodens nach seiner Art. Und Gott sah, dass es gut war." 1.Mose 1, 25
Quelle: Wenn Tiere sprechen könnten. (Prof. DR. Werner Gitt)





