Wirf nie das Handtuch!

30. April 2008 von Elena

Wirf nie...Von Verlierern und Siegern lernen
Autor: Richard Mayhue
Seiten: 212
Verlag: Schwengeler
1. deutsche Ausgabe 2006
ISBN-13: 978-3-85666-436-7

Wenn man den Titel des Buches liest und sich das Cover anschaut dann wird man wahrscheinlich nie auf den Inhalt des Buches schließen können. Ich kann auch nicht mehr sagen was uns dazu bewogen hat es zu kaufen, außer einer guten Bewertung, die ich bei www.leseplatz.de gelesen habe. Aber ich bin froh, dass wir es getan haben.

Das Buch hat vier Teile. Im ersten Teil beschreibt der Autor vier biblische Personen, die den Kampf des Glaubens verloren haben, unter anderem Salomo und Eva. Er beschreibt genau ihre Schwächen und ihr Fehlverhalten, so dass man wunderbar daraus lernen kann.
Im zweiten Teil geht es um vier Personen, die zwar gefallen, aber auch wieder aufgestanden sind, so wie Elia und Simson.
Im dritten Teil geht es dann um die echten, wahrhaften Sieger: Joseph, Hiob, Ruth und Daniel. Und der vierte Teil geht noch mal ganz praktisch darauf ein, wie auch wir den Kampf des Glaubens gewinnen können und wie Gottes Trainingsprogramm in diesem Fall für uns aussieht.

Ganz besonders die Sieger im Kampf des Glaubens haben es mir angetan. Joseph hat mich wahrscheinlich am allermeisten beeindruckt und mir unheimlich Mut gemacht. Aber auch Ruth und Daniel sind zu echten Vorbildern für mich geworden.
Wenn jemand keine Zeit oder Lust hat sich das ganze Buch durch zu lesen, so sollte er doch auf jeden Fall den dritten und vierten Teil lesen. Sie sind wirklich segensreich.

Schrei aus der Tiefe

22. April 2008 von Elena

SchreiAutor: Manfred Braun/Michael Ulrich
Seiten: 125
Verlag: CLV
2. Auflage 2007
ISBN: 978-3-89397-584-6

Es ist lange her, dass ich etwas vorgestellt habe, und ich habe auch wirklich weniger gelesen in letzter Zeit. Dieses Buch habe ich während der Kur mit Maya gelesen und es ist mir deutlich im Gedächtnis geblieben. Ich habe es dort an eine andere Frau weitergegeben, doch wir haben es uns ein zweites Mal gekauft, weil es einfach ein sehr gutes Buch ist, auch besonders zum Weitergeben an Menschen, die schwere Zeiten durchmachen.

Die sechs Personen oder Familien, die in diesem Buch ihre Geschichte erzählen, haben alle eine wirklich harte und sehr schwere Zeit durchgemacht. Sie sind mit schweren Krankheiten, Behinderungen oder sogar mit dem Tod konfrontiert worden. Trotzdem haben diese Personen einen ganz besonderen Trost in dieser Zeit gehabt, einen Frieden, der alle Vernunft übersteigt. Und sie alle sind sich einig: So etwas kann nur Gott geben!

Ganz besonders hat mich die Erzählung von Gabi und Andreas Fett berührt. Man hat das Gefühl alles hautnah mitzuerleben, als wäre man selber mittendrin. Ich habe sie zwei Mal gelesen. Einmal bevor ich die beiden kannte und noch einmal, nachdem sie unsere Gemeinde besuchten und wir sie persönlich kennen lernen durften. Auch beim zweiten Mal konnte ich die Tränen nicht zurück halten.

Himmel im Sterbezimmer

17. März 2008 von Alex

Autor: Marcus Luedi
Seiten: 251
Verlag: Schwengeler
Herausgabe: 2004
ISBN: 3-85666-167-0

Ein komischer Titel. Wenn man sich darüber Gedanken macht, dann muss man doch feststellen, dass so etwas nicht geht. Wie soll ein Himmel im Sterbezimmer aussehen? Menschen, die vor Freude in die Luft springen, weil jemand gestorben ist? Wer so etwas erwartet, wird von dem Buch enttäuscht werden. Auch in diesem Buch ist der Tod mit Leid und Schmerzen verbunden. Auch in diesem Buch muss der Verlust verarbeitet werden und auch in diesem Buch kommen Fragen nach dem „Warum“.

Marcus Luedi ist Pastor. Er vertraut auf Gott und ist ein treuer Nachfolger Jesu. Als seine Frau krank wird, todkrank, ist er ruhig. Er glaubt, sich keine Sorgen machen zu müssen. Im Glauben an Gott erwartet er die Heilung. Sein Vertrauen ist so fest, dass er keine Scham empfindet es allen zu erzählen und auch seine Kinder mit der Gewissheit der Genesung zu trösten, bis seine Frau stirbt.

Mich als Christ, und ich denke auch jeden Nichtchristen wird interessieren, was ist passiert? Wie konnte dieses unglaubliche Vertrauen so von Gott enttäuscht werden? Hat Gott nicht gesagt, bittet und ich werde euch geben?
Es ist ein unglaublich spannendes Buch. Ein Buch, das sich sehr schnell lesen lässt und in Erinnerung bleibt. Eine spannende und lesenswerte Lektüre für Jedermann.
Eine kleiner Tipp: Achtet auf den kranken Sohn der Luedis. Was hat er erlebt, dass er als kleiner Junge die Kraft hat so zu reagieren?

Die Akte Jillian

30. Januar 2008 von Elena

Die Akte JillianAutoren: Randy, Angela & Karina Alcorn
Seiten: 334
Verlag: Gerth Medien
2. Auflage 2007
ISBN: 978-3-86591-103-2

Dies ist die Fortsetzung von „Post von Graf Moderthal“. Allerdings ist „Die Akte Jillian“ eher ein Buch für Jugendliche oder für ihre Eltern, während „Post von Graf Moderthal“ für jeden gut geeignet ist. Eigentlich schreibt Randy Alcorn im Vorwort, dass das Buch für Menschen jeden Alters ist, aber ich habe es ehrlich gesagt nicht so empfunden.

Die Hauptperson, Jillian, ist die Tochter von Fletcher, um den es im ersten Buch hauptsächlich ging. Jillian geht mittlerweile in eine christliche Jugendgruppe und auch zum Gottesdienst. Doch so recht weiß sie noch nicht was sie will. Vor allem sind es ihre Freunde, die sie in eine ganz andere Richtung versuchen zu ziehen.
Es ist also im Grunde das typische Leben eines Teenagers, der noch nicht so richtig weiß wo er hingehört. Es geht um die erste Beziehung, um die Schule und um die üblichen Freizeitbeschäftigungen.

Es ist eigentlich ein Roman, der aber immer wieder unterbrochen wird, von den Briefen, die die Dämonen einander schreiben. Sie geben sich darin Ratschläge, wie sie die Leute am Besten von Gott wegziehen oder ein Christenleben erfolglos sein lassen.
Ich bin sicher, dass es jeder Jugendliche mit viel Spannung aber auch mit viel Gewinn lesen wird. Bei mir haben diese Bücher einiges bewirkt. Wenn ich z.B. keine Lust zum Bibellesen habe und mir denke, dass es doch nicht schlimm ist, wenn ich es mal einen Tag auslasse, dann muss ich sofort daran denken, was das für ein Sieg für den Teufel wäre und, dass er es gerade ist, der versucht mir solches einzureden.

Der Tod eines Guru

29. Januar 2008 von Alex

guru.jpgAutor: Rabindranath R. Maharaj
Seiten: 255
Verlag: Schwengeler Verlag
ISBN: 3-85666-010-0 237

Was soll ich nur zu lesen mitnehmen? Meine Frau kommt mit einem dicken Schinken: „Der Tod eines Guru“. Das passt ja, da ich nach Indien fahre, ist es wohl eine passende Lektüre. Eigentlich hatte ich nicht erwartet, dass ich es schaffe überhaupt rein zu lesen. Ich gehöre zu den Menschen, die sich sicherheitshalber alles Mögliche mitnehmen und es dann doch nicht nutzen. Am Ende hatte nicht nur ich das Buch mit xxx Seiten gelesen, mein Schwager hatte auch schon mehr als die Hälfte verschlungen. Dabei bestätigte er mir, dass man am Anfang nicht aufgeben sollte. Es lohnt sich über die Startschwierigkeiten des Buches hinaus zu lesen, danach wird man keine Schwierigkeiten mehr haben es zu Ende zu lesen.

Ein Kind, berufen zu etwas ganz besonderem. Ein großer Guru sollte aus ihm werden. Der Vater hatte es vorgemacht. Er war eine ganz besondere Heiligkeit, so heilig, dass er mit keinem auch nur ein Wort sprach, sondern den ganzen Tag in einer bestimmten Position mit meditieren verbrachte. Nun wollte der Sohn auch so werden, eine ganz besondere Heiligkeit. Als Kind schon mit einem unbändigen Glaubenseifer ausgestattet, etablierte er sich in seiner Umgebung bald als Gott, nahm schon als Kind Gebete und eine Menge Ehre entgegen. Bis das Bild der Götter durch einige Ereignisse ins Schwanken gerät. Die Suche nach der Wahrheit führt immer weiter weg von den Götzen…

Ein interessant geschriebenes Buch, welches ein kleines bisschen die Augen für die unglaublichen Mächte der Götter aufzeigt. Ein Buch, welches einige Einblicke in den Hinduismus gibt und zeigt, dass es keinesfalls mit Einbildung zu tun hat, wenn Götter antworten oder reagieren. Das Buch wird denen eine spannende Lektüre, welche auf der Suche nach Spiritismus auch den Hinduismus in Erwägung ziehen, für die, welche sich dem Hinduismus bereits ergeben haben und für die, welche etwas Spannendes lesen wollen und es nicht schlimm finden etwas für die Bildung auf dem Gebiet der verschiedenen Religionen zu tun.

Aufbruch zu den Unerreichten

22. Dezember 2007 von Elena

Aufbruch zu den UnerreichtenAutor: Ken Johnston
Seiten: 240
Verlag: CLV
2. (leicht gekürzte) Auflage 2004
ISBN: 3-89397-953-0

Also irgendwie hatte ich mir unter diesem Buch etwas ganz anderes vorgestellt. Ein Bericht von Missionaren, die in bestimmten, weit entfernten Stämmen von Gott erzählen. Aber hier geht es nicht um bestimmte Missionare und auch nicht um bestimmte Stämme, sondern um die Entstehungsgeschichte von New Tribes Mission.

Anfangs fand ich es ziemlich langweilig und überlegte schon ob ich meinem Grundsatz, ein angefangenes Buch zu Ende zu lesen, untreu werden sollte. Aber je mehr ich las, um so mehr faszinierte mich die Geschichte, die hier erzählt wird. Es sind sehr viele Zahlen, Namen und Fakten. Man lernt kaum eine der Personen näher kennen, so dass man sie weiter verfolgen könnte. Aber das ganze Konzept (New Tribes Mission missioniert nämlich nur unter noch gänzlich unerreichten Stämmen, um zu erreichen, dass alle Menschen das Wort Gottes gehört haben) und die Handlungsweise der Missionare und der sonstigen Beteiligten ist wirklich ein Buch wert.

Wenn ich nur daran denke wie das Flugzeug von NTM mit mehreren Missionaren an Bord abgestürzt ist und die zurückgebliebenen Ehefrauen und Leiter von NTM den Herrn dafür preisen, dass diese Menschen jetzt bei Ihm sind. In den nächsten Wochen kaufen sie sich ein weiteres Flugzeug, dass beim Probeflug abstürzt und unter anderem den Leiter von NTM unter sich begräbt. Trotz solcher Niederschläge gehen sie unbeirrt weiter, den Weg, den Gott für sie vorgesehen hat. Was ist das für ein Glaube, was für eine Nähe müssen sie zum Herrn haben? Und das ist nur eine der wenigen Begebenheiten, die mich so sehr bewegt haben.

no hope in dope

4. Dezember 2007 von Alex

No hope in dopebut in jesus
Autor: Joe Wittrock
Seiten: 80
Verlag: CLV
1. Auflage 2002
ISBN: 3-89397-475-X

Meine Frau hatte die Idee, das Buch einem Bekannten zu schenken. Ich wollte natürlich erst einmal wissen was drin steht und habe einige Seiten durchgeblättert. Ich fand es jedoch so spannend, dass ich es dann doch von vorne bis hinten durchgelesen habe.

Wie man in den Drogensumpf kommt ist wohl jedem klar, wie wieder raus allerdings nicht. Eine bewegende Geschichte eines Mannes, der ganz weit unten war und nicht wusste wie er wieder Fuß fassen sollte. Ein Mann, der wahrscheinlich genau so angefangen hat wie jeder – mit kiffen. Und einer, der höchstwahrscheinlich auch wie jeder gesagt hat: „Hasch ist doch nicht schlimm.“ Er erzählt seine Lebensgeschichte ziemlich unverblümt. Aus dem Buch wird deutlich, wie tief er gestürzt ist, und dass es keine Hoffnung auf Rettung aus diesem Sumpf gibt. Dabei spielt es eigentlich keine Rolle welche Art von Drogen konsumiert werden. Die Geschichte passt zu Alkohol, Haschisch, Kokain, LSD, etc.

Ich fand das Buch auch interessant obwohl ich solche Exzesse nicht in diesem Maße mitgemacht habe. Es war mir ein gutes Beispiel wie andere Christen mit diesem doch etwas schwierigen Menschen umgegangen sind. Das Buch ist sehr kurz, leicht und schnell zu lesen sowie mit zahlreichen, vom Schreiber selbst gemalten, Bildern illustriert. Ich denke ein gutes Buch zum verschenken.

Georg Müller

30. November 2007 von Alex

Georg MüllerVertraut mit Gott
Autor: Roger Steer
Seiten: 271
Verlag: CLV
2. Auflage 2002
ISBN: 3-89397-351-6

Ich hatte eine Biographie wie jede andere erwartet. Eine Biographie, die von einem Leben der Entbehrung, einem Leben der Demut und der Nächstenliebe sprechen würde. Wäre dem so gewesen, so hätte das Buch schon seinen Wert gehabt in unserer Zeit. In einer Zeit, wo Verzicht, Demut und Nächstenliebe sicherlich nicht an oberster Stelle unserer Lebensziele stehen. Das Buch hat aber weit mehr zu bieten…

Die Vorgeschichte Georg Müllers ist sicherlich wie jede andere. Vom Dieb, vom Lügner, vom Sünder zum Christ. Doch dann beginnt für Georg Müller ein Leben des Glaubens. Ein Vertrauen auf den Herrn, von dessen Größe ich vorher und nachher noch nie gehört habe. Aus Liebe zu den Menschen und vor allem um zu beweisen, dass es einen Gott gibt, der Gebete erhört, gründet Müller ein Waisenhaus. Als oberste Regel gilt: Kein Außenstehender darf etwas über die finanzielle Situation erfahren. Es gibt keine Holding, die Wohltätigkeitsveranstaltungen abhält um den Reichen und Schönen das Geld aus der Tasche zu ziehen. Es gibt auch keine Appelle, die das Gewissen treffen und den Menschen zur Brieftasche greifen lassen. Wenn kein Geld mehr da ist, dann gibt es nur das Gebet. Oft hat Müller nicht gewusst, wie er die Kinder ernähren soll und oft wusste er nicht wie der nächste Tag aussehen wird, doch hat er sich immer an das Prinzip gehalten und keinen über die finanzielle Not informiert.
Gott hat sein Wort gehalten, es hat keiner, auch nicht einer nur einen Tag Mangel gelitten. Und so entstanden 5 Waisenhäuser, in denen Gott zu Lebzeiten Müllers insgesamt 9500 Kindern ein Zuhause gab. Über 2,5 Mio. EUR wurden jedes Jahr für die Unterhaltung der 5 Waisenhäuser benötigt. Hunderte von Angestellten waren nötig um die Betreuung der Kinder sicherzustellen und Gott hat für alles gesorgt. Die Gebetserhörungen, die Müller erlebt hat sind atemberaubend. Gott hatte seinen Plan als er Georg Müller aufs Herz legte ein detailliertes Tagebuch zu führen. Ich profitiere von diesem Buch immer wieder wenn mein Glaube anfängt zu wanken. Gott sei Dank für diesen Mann.

50 5-Minuten-Geschichten

14. November 2007 von Elena

50 5-Minuten-GeschichtenAutor: Lynda Neilands
Seiten: 228
Verlag: Schwengeler
3. Auflage 2004
ISBN: 3-85666-093-3

Genau so wie bei „Der kleine Großherzog“ haben wir gehofft hiermit ein Buch zu finden, in welchem man tolle Geschichten für Kinder findet um sie z.B. sonntags beim Gottesdienst den Kindern vorlesen zu können. Und hiermit haben wir so ein Buch gefunden. Mein Mann ist zwar noch etwas skeptisch, aber nachdem ich das Buch durchgelesen habe bin ich total begeistert.

Im Vorwort gibt die Autorin erst einmal reichlich Tipps wie man eine Geschichte so richtig gut erzählt und was man dabei alles beachten sollte. Sie scheint ziemlich erfahren im Geschichten erzählen zu sein. Das Buch hat vier verschiedene Teile. Im ersten Teil befinden sich erfundene Geschichten, im zweiten Teil befinden sich historische Geschichten, die tatsächlich so passiert sind. Der dritte Teil beinhaltet Geschichten aus aller Welt und man lernt hier viele verschiedene Völker und Kulturen kennen. Im vierten Teil finden wir biblische Geschichten, die ein klein wenig aufgearbeitet sind und ganz tolle Einblicke in Gottes wunderbares Wort geben.

Jeder, der gerne Geschichten liest, vorliest oder hört sollte dieses Buch haben. Nach jeder Geschichte steht wie viele Minuten man für sie braucht, ob und wie man sie als Pantomime, Anspiel oder sonst was interessanter gestalten kann. Außerdem stehen da auch immer der Zielgedanke und passende Bibelverse zu jeder Geschichte.

Leben über dem Durchschnitt

14. November 2007 von Elena

Leben über dem DurchschnittAutor: William MacDonald
Seiten: 96
Verlag: CLV
2. Auflage 2005
ISBN: 3-89397-493-8

Ich habe ehrlich gesagt keine Ahnung mehr wie wir zu diesem Buch gekommen sind. Wahrscheinlich war mein Mann derjenige, der es bestellt hat. Denn in letzter Zeit sucht er immer die besten Bücher aus. Ich weiß nur noch, dass die Bewertungen bei www.leseplatz.de alle durchweg positiv waren, um nicht zu sagen sehr gut.

Auf der ersten Seite heißt es: „Was hast Du, das Dein Nachbar nicht hat? Nichts, wenn das Leben, das Du führst, aus Dir erklärt werden kann. Das Leben, das Dein Nachbar führt, kann aus ihm heraus erklärt werden. Aus seiner Sicht ist der einzige Unterschied: Du bist religiös aber er ist es eben nicht. Das Christsein mag Dein Hobby sein, aber eben nicht seines, und die Art, wie Du lebst, rührt ihn überhaupt nicht. Nichts an Dir lässt ihn aufhorchen, und es gibt nichts Erstrebenswertes in Deinem Leben, wozu er sich nicht auch befähigt fühlt ohne die Unbequemlichkeit, Christ zu werden.“ Major Ian Thomas

Die kurzen Begebenheiten von vielen verschiedenen Menschen, die in diesem Buch zusammengetragen worden sind, machen genau diesen Unterschied im Leben eines Christen aus. Diese Menschen sind so anders als alles was man so kennt, dass sogar ich als Christ mich oft gefragt habe: Woher nehmen sie nur diese Kraft so zu handeln? Natürlich weiß ich woher sie die Kraft haben, von Jesus Christus, dem sie nacheifern.
Dieses Buch hat in mir das Verlangen nach mehr geweckt, mehr zu sein als nur ein Hobbychrist. Ich möchte Jesus auch so ähneln wie diese Menschen. Aber ich vermute, dass es noch ein sehr, sehr langer Weg bis dahin ist.

Ich kann dieses Buch wirklich wärmstens empfehlen, an alle Christen, ob nun Hobby oder nicht. Die Kurzgeschichten eignen sich auch ganz hervorragend zum Vorlesen. Ich und mein Mann haben z.B. jeden Abend zusammen eine gelesen und dann darüber gesprochen, wobei uns manchmal einfach nur die Worte gefehlt haben.