Der Goldregenpfeifer
Ist er auch eine zufällige Entstehung aus dem Urknall? Oder steckt vielleicht doch mehr dahinter?
- Der Goldregenpfeifer wird in Alaska geboren. Nach der Geburt lernt er sehr bald das Fliegen und nachdem seine Eltern ihm dieses beigebracht haben, verlassen sie ihn.
- Nachdem seine Eltern weg sind, beschäftigt er sich nur noch mit einer Sache: Fressen, und zwar von morgens bis abends. Und in drei Monaten legt er auf diese Weise 70 g zu, dass ist, als würden wir nach drei Monaten anstatt 80 kg auf einmal 2,5 Zentner wiegen.
- Dieses Übergewicht frisst er sich an, weil er das zusätzliche Körpergewicht als notwendigen Treibstoff für die Flugreise von Alaska nach Hawaii braucht, denn dort wird er seine Eltern wieder treffen.
- Diese Reise ist 4.500 km lang. Der Goldregenpfeifer fliegt 88 Stunden, ohne sich ein einziges Mal auszuruhen, das sind drei Tage und vier Nächte.
- Er bewegt seine Flügel dabei 250.000 mal auf und ab, wir Menschen müssten also eine Viertelmillion Liegestütze machen, um das vergleichen zu können.
- Der Goldregenpfeifer fliegt die ganze Strecke mit einer Fluggeschwindigkeit von etwa 51 km/h. Wenn er nämlich schneller fliegen würde, dann bräuchte er zuviel Energie zum Überwinden der Luftreibung, würde er langsamer fliegen, dann würde er zuviel Treibstoff allein für den Antrieb verbrauchen. In beiden Fällen würde er mit Sicherheit nicht in Hawaii ankommen.
- Goldregenpfeifer fliegen immer in Gruppen und immer in Keilformation, so spart jeder gegenüber dem Einzelflug 23% Energie. Die Stärksten von ihnen wechseln sich vorne ab, denn dort ist die Belastung am größten. Nur so reichen ihnen die Reserven auch bis zum Ziel. Wenn sie alleine fliegen würden, würden sie es nicht schaffen und der Treibstoff würde vorher ausgehen.
"Und Gott sprach: Es wimmle das Wasser von lebendigem Getier, und Vögel sollen fliegen auf Erden unter der Feste des Himmels."
1.Mose 1, 20
Quelle: Wenn Tiere sprechen könnten. (Prof. DR. Werner Gitt)





